Georg Jennerwein
Grabstätte des Georg „Girgl“ Jennerwein

Er war ein Rebell der Berge und avancierte vom Wilderer zum Volkshelden: Georg „Girgl“ Jennerwein (*1848 in Holzkirchen +1877 am Peißenberg) lehnte sich nach seiner Rückkehr aus dem deutsch-französischen Krieg 1870/1871 gegen die eigennützigen Großgrundbesitzer auf, die den einfachen Bauern das Jagdrecht versagten. Im Kampf gegen den Hunger wilderte Jennerwein zunächst zusammen mit seinem Freund Josef Pföderl in seiner Schlierseer Heimat, um die Jagdbeute unter den Wirten, Armen und Waisen zu verteilen.

Zum Schicksal wird Jennerwein letztendlich – wie sollte es anders sein – eine Frau. Als sich Jennerwein in „Agerl“, die Angebetete seines Freundes Pföderl verliebt, erkennt er viel zu spät den Preis, den er dafür zahlen muss. Beim gemeinsamen Wildern wird der bayerische Volksheld am 6. November 1877 auf einer Waldlichtung am Peißenberg von der feigen Jägerhand seines eifersüchtigen Freundes hinterrücks niedergestreckt.

Am nördlichen Ortseingang Schliersees direkt gegenüber dem „Gasthof zum Prinzenweg“ findet sich auf dem Westenhofener Friedhof neben der Barockkirche St. Martin die letzte Ruhestätte des Wildschützen Georg Jennerweins. „Dort ruht er jetzt“, heißt es im bekanntesten Volkslied der Gegend, „im Grabe wie ein jeheder und wartet stille auf den Jüngsten Tag …“

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